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Frei übernachten im Wohnmobil Drucken E-Mail

Freies Übernachten im Wohnmobil ist in Deutschland meist möglich, im Sinne der Fahrtunterbrechung. Das bedeutet jedoch, dass auf keinen Fall der Eindruck eines Camperlebens erweckt werden sollte: Keine Stühle und Tische draußen...

Nicht immer hat man Lust auf seiner Reise einen Campingplatz anzulaufen oder sich auf die Suche nach einem ausgewiesenem Wohnmobilstellplatz zu machen. Wenn man längere Strecken bewältigen will verliert man durch diese Suche viel Zeit. Es bietet sich an irgendwo einen Platz zu suchen, an dem man weitgehend seine Ruhe für eine Übernachtung hat.
Ich habe einige Tipps zusammengetragen, wie man eine meist ungestörte Nachtruhe im Reisemobil gewährleisten kann.

  • In Städten kann man sehr gut auf Parkplätzen vor Einkaufszentren, Eisstadien, oder Sporthallen übernachten. Wenn gerade keine Veranstaltungen sind, hat man in diesen Gebieten seine Ruhe, zumal sie meist etwas außerhalb der Innenstädte liegen.
  • Ein weiterer ruhiger Ort ist der Parkplatz in der Nähe eines Friedhof (Nur für diejenigen, die keine Angst vor Geistern haben)
  • Frei- oder Hallenbäder haben meist Parkplätze, die man nachts nutzen kann.
  • In großen Städten habe ich mein Fahrzeug auch schon oft in ruhigen Wohngebieten abgestellt und so eine ruhige Nacht verbracht. In diesem Falle ist allerdings Unauffälligkeit Trumpf. Man sollte möglichst nicht sehen, dass das Reisemobil bewohnt ist. Jalousien schließen, leise sein...


  • Natürlich eigenen sich Tankstellen und Rastplätze zum Übernachten im Wohnmobil. Vor allem für ängstlichere Naturen empfiehlt sich das, weil man ja da nie alleine ist. Allerdings bezahlt man diese vermeintliche Sicherheit mit dem erhöhten Lärmpegel dieses Schlafplatzes.
  • Oftmals ist es möglich auf dem Parkplatz eines Restaurants zu übernachten, wenn der Betreiber einwilligt, was meiner Erfahrung nach nie Probleme gab, wenn man in eben diesem Lokal zu Abend gegessen hat. Ich habe schon erlebt, dass man mir am Morgen Kaffee ans Auto gebracht hat. Vor allem in fernen Ländern gilt auf dem Restaurantsparkplatz oft noch das Gesetz der Gastfreundschaft und somit steht man dort recht sicher.
Wer noch weitere Tipps für das freie Übernachten im Wohnmobil hat, darf sich gerne der Kommentarfunktion bedienen und seinen Tipp hinterlassen.
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Vinzenz   |84.155.103.xxx |2010-01-12 14:05:23
Eine weitere Art des "Freistehens" möchte ich hier ergänzen:
Oft
stelle ich mich auf sog. Wanderparkplätze; dies sind Parkplatzanlagen in
landschaftlich bevorzugten Gegenden, meist im/am Wald, oft nicht von der Straße
aus einsehbar, häufig an in der Nacht kaum befahrenen Straßen.
Gekennzeichnet
sind diese mit dem bekannten blauen P-Schild und als Zusatz unten ein Piktogramm
mit einem Wandererpaar.
Diese "Frei-Steh-Plätze" haben den Vorteil,
dass diese abends bzw. nachts nahezu unbelegt sind.
Nachteil: Astra-Empfang ist
infolge hohen Baumbewuchses oft nicht möglich.
Johannes  - Inzwischen ist es anders   |217.80.63.xxx |2008-10-23 23:03:10
Ich bevorzuge für mich die Methode nicht gefunden zu werden. Auf
Autobahnraststätten passieren inzwischen die meisten Überfälle...
Peter  - Es gibt 2 Möglichkeiten   |217.80.21.xxx |2008-06-11 20:18:46
Es gibt immer 2 Möglichkeiten einen Übernachtungsplatz zu suchen. Entweder man
versucht an einem Platz, an dem so schnell niemand auftauchen wird zu
übernachten - da ist die Wahrscheinlichkeit nicht gefunden zu werden relativ
groß-, oder man schläft in seinem Auto an möglichst sicheren Orten. Die sind
wohl im Artikel aufgeführt.
Welche Art bevorzugt wird, bleibt jedem selbst
überlassen.

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